AGB
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software-as-a-Service-Anwendung "Kundoo" zwischen Karl Emanuel-Mischke (nachfolgend "Anbieter") und dem Kunden.
Kundoo ist ein Werkzeug für den gewerblichen Einsatz im Außendienst und Vertrieb. Der Anbieter erbringt seine Leistungen ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, also gegenüber natürlichen oder juristischen Personen, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist nicht vorgesehen und wird nicht angeboten; das gilt auch für die kostenlose Testphase. Bei der Registrierung bestätigt der Kunde ausdrücklich, dass er Kundoo im Rahmen seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit nutzt.
Verbraucherrechtliche Vorschriften finden auf das Vertragsverhältnis keine Anwendung; ihrer Geltung wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Ein Widerrufsrecht nach § 355 BGB besteht nicht und wird auch nicht vertraglich eingeräumt.
Der Anbieter kann vom Kunden jederzeit einen Nachweis der Unternehmereigenschaft verlangen, etwa durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs, einer Gewerbeanmeldung, einer Bescheinigung des Finanzamts über die steuerliche Erfassung oder einer vergleichbaren Unterlage, aus der die unternehmerische oder selbständige berufliche Tätigkeit erkennbar ist. Der Kunde stellt den Nachweis auf Anforderung unverzüglich bereit.
Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsinhalt, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
§ 2 Leistungsbeschreibung
Kundoo ist eine webbasierte CRM-Anwendung zur Verwaltung von Kunden, Umsätzen, Terminen und Kundenbesuchen für Außendienst und Vertrieb. Kundoo wird laufend weiterentwickelt; sämtliche Funktionen sind im gebuchten Tarif enthalten, es gibt keine separat kostenpflichtigen Zusatzmodule.
Gegenstand des Vertrags ist die Bereitstellung der Anwendung zur Nutzung über das Internet sowie Speicherplatz für die vom Kunden erzeugten Daten. Ein Internetzugang ist Voraussetzung der Nutzung und nicht Gegenstand der Leistung; für die dafür nötige Hardware, den Internetzugang und einen zeitgemäßen Browser ist der Kunde selbst verantwortlich. Eine Überlassung der Software oder des Quellcodes findet nicht statt.
Der Anbieter darf den Leistungsumfang ändern und weiterentwickeln. Führt eine Änderung dazu, dass bisherige Funktionen erheblich eingeschränkt oder entfernt werden, kündigt der Anbieter dies mindestens vier Wochen vor Wirksamwerden in Textform an die im Kundenkonto hinterlegte E-Mail-Adresse an. Der Kunde kann einer solchen Änderung binnen zwei Wochen ab Zugang der Mitteilung in Textform widersprechen; widerspricht er nicht, wird die Änderung Vertragsbestandteil. Auf Frist und Folge weist der Anbieter in der Mitteilung hin. Widerspricht der Kunde fristgerecht, kann der Anbieter den Vertrag mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündigen.
Zum Schutz der Systemstabilität gelten mengenmäßige Nutzungsgrenzen, etwa für die Anzahl gespeicherter Datensätze und den belegten Speicherplatz. Die jeweils geltenden Grenzen werden in der Anwendung angezeigt. Sie sind so bemessen, dass sie bei bestimmungsgemäßer Nutzung nicht erreicht werden. Der Anbieter hebt die Grenzen auf Anfrage an, soweit dies technisch vertretbar ist.
§ 3 Vertragsschluss, Testphase
Der Kunde kann sich registrieren und eine 30-tägige kostenlose Testphase mit vollem Funktionsumfang starten; hierfür ist keine Zahlungsangabe erforderlich. Nach Ablauf der Testphase wird der Kunde beim nächsten Login aufgefordert, einen kostenpflichtigen Tarif zu wählen oder die Löschung des Kontos zu veranlassen. Trifft der Kunde binnen 14 weiterer Tage keine Auswahl, wird das Konto zur Löschung vorgemerkt und nach einer Prüfung durch den Anbieter samt aller Daten endgültig gelöscht. Bis zur Löschung kann der Kunde seine Kunden- und Umsatzdaten weiterhin über die Exportfunktion als CSV-Datei herunterladen. Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt erst mit ausdrücklicher Tarifwahl und Zahlungsbestätigung über den Zahlungsdienstleister Paddle zustande.
Ein Anspruch auf Abschluss eines Vertrags besteht nicht. Der Anbieter kann eine Registrierung oder eine Tarifbuchung ohne Angabe von Gründen ablehnen. Der Kunde ist verpflichtet, die bei der Registrierung und im Kundenkonto abgefragten Angaben wahrheitsgemäß und vollständig zu machen und Änderungen unverzüglich nachzutragen.
§ 4 Preise und Zahlung
Der reguläre Preis beträgt 14,90 € pro Monat je Konto, aktuell im zeitlich begrenzten Einführungsangebot 12,90 € pro Monat je Konto. Alle Preise verstehen sich zzgl. 19 % Umsatzsteuer. Der Preis ist monatlich im Voraus zu zahlen. Die Zahlungsabwicklung erfolgt ausschließlich über den Zahlungsdienstleister Paddle.com, der als Merchant of Record auftritt und dem Kunden Rechnungen stellt.
Das Einführungsangebot gilt bis zum 30. November 2026.
Preisgarantie für das Einführungsangebot: Schließt der Kunde den Vertrag während des Aktionszeitraums ab, gilt der Aktionspreis von 12,90 € dauerhaft für die gesamte Dauer des Vertragsverhältnisses fort, auch über den Aktionszeitraum und über automatische Verlängerungen hinaus.
Gerät der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, etwa weil eine Lastschrift oder Kartenbelastung nicht eingelöst werden kann, mahnt der Anbieter unter Setzung einer Zahlungsfrist von zwei Wochen. Läuft diese Frist erfolglos ab, kann der Anbieter den Zugang zum Kundenkonto vorübergehend sperren, bis die offene Forderung beglichen ist, sofern er die Sperrung in der Mahnung ausdrücklich angekündigt hat. Die Mahnung kann per E-Mail an die im Kundenkonto hinterlegte Adresse erfolgen. Während einer Sperrung bleiben die Daten des Kunden erhalten; nach Zahlungseingang wird der Zugang wieder freigegeben.
Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 5 Laufzeit und Kündigung
Das Abonnement hat eine Laufzeit von einem Monat. Die Kündigung ist jederzeit ohne Einhaltung einer Frist mit Wirkung zum Ende des laufenden Monats möglich. Erfolgt keine Kündigung, verlängert sich der Vertrag um jeweils einen weiteren Monat.
Die Kündigung kann jederzeit über die entsprechende Funktion im Kundenkonto oder über das öffentliche Kündigungsformular erklärt werden. Die Nichtnutzung der Anwendung gilt nicht als Kündigung.
Der Anbieter kann den Vertrag ordentlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalendermonats kündigen.
Beide Parteien können den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit einem Betrag, der mindestens zwei Monatsbeiträgen entspricht, länger als zwei Monate in Verzug ist; wenn über das Vermögen des Kunden ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren eröffnet oder beantragt wird; wenn der Kunde seine Zugangsdaten unbefugt Dritten zugänglich macht oder die Anwendung Dritten zur Nutzung überlässt; oder wenn der Kunde trotz Abmahnung mit Fristsetzung erheblich gegen § 6, § 7 oder § 11 dieser AGB verstößt.
Nach Vertragsende bleiben die Daten für 30 Tage in einer Kulanzfrist vorgehalten und werden danach gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Bis zum Ablauf dieser Frist kann der Kunde seine Kunden- und Umsatzdaten jederzeit selbst über die Exportfunktion als CSV-Datei herunterladen; der Export ist kostenfrei. Für die Einhaltung eigener handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten ist der Kunde selbst verantwortlich.
§ 6 Pflichten und Mitwirkung des Kunden
Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim, schützt sie durch geeignete und zeitgemäße Maßnahmen vor dem Zugriff Dritter und macht sie unbefugten Dritten nicht zugänglich. Bestehen Anhaltspunkte dafür, dass Zugangsdaten Dritten bekannt geworden sein könnten, teilt der Kunde dies dem Anbieter unverzüglich mit und ändert die betroffenen Zugangsdaten sofort über die Anwendung. Der Kunde haftet für Nutzungen und Aktivitäten, die unter Verwendung seiner Zugangsdaten erfolgen.
Für die von ihm in Kundoo erfassten Kundendaten ist der Kunde als datenschutzrechtlich Verantwortlicher selbst zuständig. Er steht dafür ein, dass er zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung dieser Daten berechtigt ist und erforderliche Einwilligungen der betroffenen Personen vorliegen.
Der Kunde nutzt die Anwendung ausschließlich für eigene geschäftliche Zwecke und im Rahmen der geltenden Gesetze. Er wird insbesondere keine Inhalte übermitteln oder speichern, die gegen Rechtsvorschriften verstoßen oder Schutz-, Urheber- oder sonstige Rechte Dritter verletzen; keine Software, Skripte, Bots oder vergleichbaren Verfahren einsetzen, die den Betrieb, die Sicherheit oder die Verfügbarkeit beeinträchtigen können; Schnittstellen nur im üblichen, zur Nutzung erforderlichen Umfang beanspruchen; und übermittelte Daten vor dem Hochladen mit einem dem Stand der Technik entsprechenden Virenschutz prüfen.
Der Kunde sichert die in Kundoo erzeugten Daten regelmäßig und entsprechend ihrer Bedeutung selbst, indem er die kostenfreie Exportfunktion nutzt. Diese Obliegenheit dient dazu, im Fall eines Datenverlusts eine Wiederherstellung zu ermöglichen; sie ersetzt nicht die Sicherungen des Anbieters, sondern ergänzt sie.
Mängel und Störungen zeigt der Kunde dem Anbieter unverzüglich nach Entdeckung mit einer nachvollziehbaren Beschreibung an, damit eine Abhilfe möglich ist. Unterlässt der Kunde die rechtzeitige Anzeige aus von ihm zu vertretenden Gründen und konnte der Anbieter deshalb keine Abhilfe schaffen, so kann der Kunde insoweit die Vergütung nicht mindern, keinen Ersatz des durch den Mangel entstandenen Schadens verlangen und den Vertrag nicht wegen dieses Mangels fristlos kündigen.
§ 7 Nutzungsrechte
Der Kunde erhält für die Laufzeit des Vertrags ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht, die Anwendung im vertraglich vereinbarten Umfang zu nutzen. Rechte, die hier nicht ausdrücklich eingeräumt werden, verbleiben beim Anbieter.
Der Kunde darf die Anwendung nur für seine eigene geschäftliche Tätigkeit nutzen. Nicht gestattet sind insbesondere: die Nutzung im Auftrag Dritter oder für Dritte, die Weitergabe, Vermietung, Verleihung oder Veräußerung des Zugangs, die Überlassung des Zugangs an Personen außerhalb des eigenen Betriebs, das Vervielfältigen oder Bearbeiten der Anwendung sowie das Zurückentwickeln, Dekompilieren oder Disassemblieren, soweit dies nicht gesetzlich ausdrücklich erlaubt ist.
Ein Konto ist für die Nutzung durch den Kunden bestimmt. Werden mehrere Personen tätig, ist für jede ein eigenes Konto zu buchen. Ermöglicht der Kunde schuldhaft die Nutzung durch Dritte, kann der Anbieter den Zugang sperren und den Vertrag nach § 5 fristlos kündigen; Schadensersatzansprüche bleiben unberührt.
Stellt der Anbieter während der Vertragslaufzeit neue Versionen, Aktualisierungen oder Erweiterungen bereit, gelten die vorstehenden Rechte und Beschränkungen für diese entsprechend.
§ 8 Rechte des Kunden an seinen Daten
Alle Rechte an den Daten, die der Kunde in Kundoo erfasst oder erzeugt, sowie an den daraus entstehenden Datenbanken und Datenbankwerken stehen ausschließlich dem Kunden zu. Der Kunde bleibt auch nach Vertragsende Inhaber dieser Rechte. Der Anbieter erwirbt hieran keine eigenen Nutzungsrechte und verwendet die Daten ausschließlich, soweit es zur Erbringung der vertraglichen Leistung erforderlich ist.
§ 9 Verfügbarkeit, Wartung und Support
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit im Jahresmittel, ohne eine bestimmte Prozentzahl zuzusichern.
Als verfügbar gelten auch Zeiträume, in denen Störungen auf Teilen der technischen Infrastruktur beruhen, die nicht vom Anbieter bereitzustellen sind, insbesondere auf dem Internetzugang des Kunden, seiner Hardware oder seinem Browser; in denen Störungen oder Ereignisse vorliegen, die der Anbieter nicht verursacht hat und die außerhalb seines Einflussbereichs liegen; in denen die Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch nur unerheblich gemindert ist; sowie Zeiten angekündigter Wartung.
Der Anbieter darf Wartungs-, Pflege- und Sicherungsarbeiten durchführen und die Anwendung dafür zeitweise unterbrechen. Arbeiten, die eine erhebliche Unterbrechung erwarten lassen, kündigt er nach Möglichkeit vorab per E-Mail oder in der Anwendung an und legt sie soweit möglich in Zeiten geringer Nutzung.
Support leistet der Anbieter per E-Mail an support@kundoo.de sowie über die Hilfeseiten in der Anwendung. Nicht geschuldet sind Unterstützungsleistungen bei Bedienfehlern, bei Fremdsoftware auf den Systemen des Kunden, bei Hardwaredefekten, bei Nutzung in nicht unterstützten Browser- oder Betriebssystemumgebungen sowie Einsätze vor Ort. Eine Garantie für den Erfolg einer Fehlerbeseitigung wird nicht übernommen; Störungen, die sich nicht nachvollziehen lassen, gelten nicht als Mangel.
§ 10 Haftung und Verjährung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
Im Übrigen haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung für die Erreichung des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung ist, und begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Die verschuldensunabhängige Haftung nach § 536a Abs. 1 BGB für bei Vertragsschluss vorhandene Mängel ist ausgeschlossen.
Bei Verlust oder Verschlechterung von Daten haftet der Anbieter nur für den Aufwand, der zur Wiederherstellung der Daten aus vorhandenen Sicherungen erforderlich ist. Hat der Kunde seine Obliegenheit zur eigenen Datensicherung nach § 6 verletzt, ist ein hierauf zurückzuführender Mehraufwand nicht zu ersetzen.
Ansprüche des Kunden wegen Mängeln verjähren in zwölf Monaten ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Das gilt nicht für Ansprüche aus Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
§ 11 Rechtsverletzungen durch Inhalte des Kunden
Macht ein Dritter gegenüber dem Anbieter geltend, dass Daten oder Inhalte, die der Kunde in Kundoo gespeichert hat, seine Rechte verletzen, und legt er die Rechtsverletzung schlüssig dar, so kann der Anbieter die betroffenen Daten vorläufig sperren. Der Anbieter unterrichtet den Kunden hierüber unverzüglich und fordert ihn auf, innerhalb einer angemessenen Frist die Rechtsverletzung abzustellen oder die Rechtmäßigkeit der Inhalte nachzuweisen. Kommt der Kunde dieser Aufforderung nicht oder nicht ausreichend nach, kann der Anbieter den Vertrag nach § 5 fristlos kündigen.
Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung von Kundoo durch den Kunden beruhen oder sich aus datenschutzrechtlichen, urheberrechtlichen oder sonstigen Streitigkeiten im Zusammenhang mit den vom Kunden gespeicherten Inhalten ergeben. Die Freistellung umfasst die notwendigen Kosten der Rechtsverteidigung. Der Kunde unterrichtet den Anbieter unverzüglich, wenn Dritte solche Ansprüche gegen ihn erheben.
§ 12 Datenschutz / Auftragsverarbeitung
Für die Verarbeitung personenbezogener Daten gilt die Datenschutzerklärung des Anbieters. Der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO wird mit der Registrierung geschlossen; der Kunde stimmt ihm dort ausdrücklich zu. Er ist jederzeit im Kundenkonto einsehbar und als PDF abrufbar. Bei Unklarheiten geht der AVV diesen AGB vor.
Der Anbieter darf zur Vertragserfüllung Dritte einsetzen, insbesondere den Hosting-Anbieter, den Zahlungsdienstleister und die in der Datenschutzerklärung genannten Kartendienste. Diese werden nicht Vertragspartner des Kunden.
§ 13 Geheimhaltung
Beide Parteien behandeln Informationen, die sie im Rahmen der Geschäftsbeziehung über die andere Partei erlangen und die nicht offenkundig sind, vertraulich und nutzen sie nur im Rahmen dieser Geschäftsbeziehung. Die Pflicht entfällt für Informationen, die der empfangenden Partei oder der Öffentlichkeit bereits bekannt oder allgemein zugänglich waren oder es ohne Verantwortung der empfangenden Partei später wurden, sowie soweit eine gesetzliche oder behördliche Offenlegungspflicht besteht. Die Pflicht besteht über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus.
§ 14 Höhere Gewalt
Kann eine Partei ihre Pflichten aus Gründen nicht erfüllen, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen — etwa Naturkatastrophen, Feuer, Krieg, behördliche Maßnahmen, großflächige Ausfälle der Strom- oder Telekommunikationsversorgung oder Arbeitskämpfe —, so hat sie hierfür nicht einzustehen. Sie unterrichtet die andere Partei unverzüglich. Dauert die Verhinderung länger als sechs Monate, kann jede Partei den Vertrag in Textform kündigen.
§ 15 Vertragsübertragung
Der Anbieter darf die Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ganz oder teilweise auf einen Dritten übertragen, etwa im Rahmen einer Umwandlung des Unternehmens, einer Einbringung in eine Gesellschaft oder einer Geschäftsveräußerung. Der Anbieter kündigt die Übertragung mindestens vier Wochen vorher in Textform an. Der Kunde kann den Vertrag binnen zwei Wochen nach Zugang der Ankündigung zum Zeitpunkt des Übergangs kündigen.
§ 16 Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, sofern dies zur Anpassung an eine geänderte Rechtslage, an eine geänderte Rechtsprechung oder an neue Funktionen erforderlich ist und das vertragliche Gleichgewicht dadurch nicht erheblich zulasten des Kunden verschoben wird. Der Anbieter teilt Änderungen mindestens vier Wochen vor Wirksamwerden in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht binnen zwei Wochen ab Zugang der Mitteilung in Textform, gelten die Änderungen als angenommen; auf Frist und Folge weist der Anbieter in der Mitteilung hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des geplanten Wirksamwerdens kündigen.
§ 17 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, ist Gerichtsstand Dresden. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.